10. Juli 2017

G20-Gipfel in Hamburg

DPolG verurteilt gewalttätige Ausschreitungen und bedankt sich bei den Einsatzkräften der Polizei

Die DPolG Sachsen-Anhalt verurteilt auf das Schärfste die menschenverachtende brutale Gewalt und Zerstörungswut von über 1.000 Linksautonomen während des G-20-Gipfels in Hamburg.

Wolfgang Ladebeck, Landesvorsitzender des DPolG, zu den Ausschreitungen: „Was ich in Hamburg an massiven gewalttätigen Übergriffen gegenüber meinen Kolleginnen und Kollegen und an blinder Zerstörungswut, Aggressivität und Brutalität erleben musste, habe ich in meiner 35-jährigen Tätigkeit als Polizeibeamter noch nicht gesehen. Ich habe hohen Respekt vor den übermenschlichen Leistungen aller Einsatzkräfte. Die Beamtinnen und Beamten waren wie fast alle 20.000 eingesetzten Polizisten teilweise bis zu 50 Stunden und mehr im Dienst, mit meist nur zwei bis fünf Stunden Schlaf.“

Unter den 475 verletzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten seien auch 14 Polizisten aus Sachsen-Anhalt. „Der ‚Linksautonome Mob‘ hat sein wahres Gesicht gezeigt, nämlich gewaltsam unsere Demokratie zu bekämpfen“, so Ladebeck. Wer das Demonstrationsrecht missbrauche, um von Hass gesteuerte Gewalttaten zu begehen, sei kein „Protestler“ oder „Aktivist“, sondern ein Straftäter. Die Täter müssten jetzt durch intensive Ermittlungsarbeit ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. Der Linksextremismus dürfe nicht verharmlost werden. „Diese gewaltbereiten Chaoten müssen durch die Gesellschaft bekämpft und ausgegrenzt werden“, sagte Ladebeck, der auch Landesvorsitzender des dbb sachsen-anhalt ist.   

Die DPolG Sachsen-Anhalt und der dbb Sachsen-Anhalt bedanken sich bei allen Einsatzkräften für ihre professionelle Arbeit und ihr Durchhaltevermögen bei einem der schwierigsten und größten Polizeieinsätze Deutschlands. Den verletzten Kolleginnen und Kollegen wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung!

Eine Stellungnahme dazu gab Wolgang Ladebeck im MDR-Fernsehen ab. Hier ist über einen externen Link die MDR-Mediathek zum Beitrag erreichbar.

 

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