23. Oktober 2016

DPolG -begrüßt bundesweite Gedenkminute für erschossenen Kollegen in Bayern

DPolG -begrüßt bundesweite Gedenkminute für erschossenen Kollegen in Bayern

Innenminister Stahlknecht unterstützt die Anteilnahme.

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer reagiert die DPolG Sachsen-Anhalt auf den Tod ihres bayerischen Kollegen, der am 19. Oktober 2016 in Ausübung seiner dienstlichen Tätigkeit durch einen sogenannten "Reichsbürger" angeschossen wurde und am

Tage danach seinen schweren Verletzungen erlegen ist. Unser besonderes Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden unseres Kollegen.

Landeschef der DPolG Wolfgang Ladebeck hat am Freitag den 22. Oktober 2016 mit einem Kondolenzbesuch beim PP Mittelfranken die Anteilnahme der DPolG Sachsen-Anhalt persönlich überbracht. Während einer Tagung der DPolG in Nürnberg einigten sich die Landesvorsitzenden aller Länder mit dem Bayrischen Innenminister Joachim Herrmann darauf, dass eine bundesweite Gedenkminute für unseren erschossenen Kollegen zu Beginn der Trauerfeierlichkeiten am 29.10. 2016 um 15.00 Uhr eine geeignete Anteilnahme wäre und
signalisierte seine Zustimmung.
Der Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht brachte am heutigen Tage gegenüber dem Chef der DPolG Ladebeck nochmals seine Betroffenheit und tiefe Anteilnahme zum Tod des SEK- Beamten zum Ausdruck. Auch Innenminister Stahlknecht begrüßte die Gedenkminute durch die Funkstreifenbesatzungen am 29. Oktober um 15:00 Uhr im Land Sachsen-Anhalt, verwies aber gleichzeitig darauf, dass das Dienstgeschehen an diesem Tage aufrecht erhalten bleiben muss. Am Trauertag sollen alle freien Funkstreifenwagen rechts ranfahren und das Blaulicht, ohne Martinshorn, einschalten. Gleichzeitig steigen die Besatzungen aus und stellen sich dem Anlass angemessen zum stillen Gedenken neben dem Funkwagen auf. Damit soll in einer Gedenkminute die Verbundenheit zu den Angehörigen der Polizeifamilie bundesweit signalisiert werden