27. Juli 2016

Angespannten Sicherheitslage in Deutschland

Die Deutsche Polizeigewerkschaft Sachsen-Anhalt fordert von der Landesregierung signifikante Verbesserungen

Wegen der angespannten Sicherheitslage fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft Sachsen-Anhalt von der Landesregierung mehr Personal, Verbesserung der persönlichen Schutzaus­stattung und neu sowie zeitgemäße Waffen im Kampf gegen die Terror – und Amoklagen.

Wegen der angespannten Sicherheitslage fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft Sachsen-Anhalt von der Landesregierung mehr Personal, Verbesserung der persönlichen Schutzaus­stattung und neu sowie zeitgemäße Waffen im Kampf gegen die Terror – und Amoklagen.
„Unsere Schwachstellen im Bereich der personellen Ausstattung und persönlichen Ausrüstung sind bekannt. Jetzt wird es Zeit, dass die Politik Gas gibt“, sagte der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Sachsen-Anhalt (DPolG), Wolfgang Ladebeck.
Nicht nur ein Anti-Terrorpaket sei wichtig, sondern „eine ständige Optimierung von Ausstattung und Ausrüstung“.
Die Polizei könne keine hundertprozentige Sicherheit garantieren, betonte Ladebeck, aber man müsse die POLIZEI in die Lage versetzen, eine Amok- bzw. Terrorlage zu bewältigen. Hierzu ist die Landespolizei gegenwärtig nicht in der Lage, betonte Ladebeck weiter.
«Um in diesen Zeiten noch mehr Sicherheit leisten zu können, brauchen wir in erster Linie mehr Personal.» Dazu müssten in den nächsten Jahren die Ausbildungszahlen kontinuierlich erhöht werden, um erstmal die Altersabgänge ausgleichen zu können und dann wieder Personal- auf­wuchs in der Landespolizei zu erreichen.
Aus den jüngsten Amok- und Terrorlagen müssten Lehren gezogen werden. „Dazu gehört die Ausstattung der Spezialeinheiten mit gepanzerten Fahrzeugen der höchsten Schutzklasse sowie deren persönliche Schutzausrüstung.“ Diese Ausstattung dürfe aber nicht bei den Spezialeinheiten enden.
Aus diesem Grunde fordert die DPolG LSA für die Kollegen im Streifeneinzeldienst:

  • Beschaffung bzw. Austausch der veralteten Bewaffnung (Pistole und MP 5)
  • ballistische Schutzwesten (SK 4) für alle im Streifendienst befindlichen Beamten
  • ballistischer Schutzhelm für alle im Streifendienst befindlichen Beamten
  • des Weiteren die Einführung der Body-Cam für alle in Streifendienst befindlichen Beamten
  • die Einführung des Distanz Elektroimpulsgerätes (TASER) für alle im Streifendienst be­findlichen Beamten

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