24. Oktober 2016

Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen steht im Vordergrund

Dämmplatten im Polizeigebäude müssen raus

Vor ein paar Wochen traten bei einer Reihe von Kolleginnen und Kollegen des Polizeireviers Magdeburg, in den Räumlichkeiten des Dienstgebäudes in der Halberstädter Str. 39/39a, gesundheitliche Beeinträchtigungen auf.

Daraufhin handelte die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord und lies ein Gutachten durch das Landesamt für Verbraucherschutz erstellen. In diesem Gutachten wird festgestellt, dass in den eingezogenen Decken die vorhandenen Dämmplatten aus Glaswolle gesundheitsgefährdende Fasern enthalten. Die Polizeidirektion hat sofort reagiert und veranlasst, dass die Kolleginnen und Kollegen diese Arbeitsstätte nicht mehr betreten. 
Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, der gleichzeitig der Stufenpersonalratsvorsitzende der Polizeidirektion ist, sagte: „Ich begrüße die Entscheidung der Behörde, dass die Kolleginnen und Kollegen sofort nach Bekanntwerden der Gesundheitsgefährdung nach Hause geschickt wurden. Das Innenministerium und die Polizeidirektion haben hier sehr verantwortungsbewusst gehandelt und die Gesundheit der Beschäftigten nicht aufs Spiel gesetzt. Damit sind sie ihrer Fürsorgepflicht nachgekommen.“ Trotz allem habe Ladebeck hohen Respekt, dass seine Kolleginnen und Kollegen jetzt wieder in das „Schlechteste Dienstgebäude der Polizei in Deutschland“ in die Hallische Str. in Magdeburg einziehen, das sie zur Sanierung erst im Sommer verlassen haben. Um ihre Arbeit schnellstmöglich im Interesse der Bürgerinnen und Bürger wieder zu verrichten, nähmen die Kolleginnen und Kollegen diese katastrophalen Zustände auf sich.
„Wir fordern die sofortige und vollständige Beseitigung der Ursache, das heißt, die Entfernung der gesundheitsschädigenden Glaswolle. Alles andere machen wir nicht mit. Diese ständige Flickschusterei bei Baumaßnahmen in der Polizei muss aufhören“, so Ladebeck weiter.

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